B*Gebäude groß

Datum: 10. April 2016 
Alarmzeit: 03:37 Uhr 
Art: Brand  
Fahrzeuge: ELW, HLF, TLF 
Weitere Kräfte: Rettungsdienst, weitere Feuerwehren der Gemeinde 


Einsatzbericht:

Insgesamt waren 2 Trupps unter schwerem Atemschutz im Gebäude und ein Rohr im Einsatz.
Es wurde eine Person gerettet und ein Entstehungsbrand gelöscht. Das Gebäude wurde entraucht und nach Rücksprache mit dem Stromversorger der Polizei übergeben.

Im Einsatz waren etwa 45 Einsatzkräfte von vier Standorten der Freiwilligen Feuerwehren Blankenfelde-Mahlow, 3 Rettungswagen, Polizei und Stromversorger.

3 Zivilpersonen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Ausführlicher Bericht:

In der Nacht von Samstag zu Sonntag wurden wir zu einem Gebäudebrand ‚groß‘ alarmiert.
Auf Anfahrt wurde durch den Rettungsdienst eine genauere Anfahrtsbeschreibung sowie Lage gemeldet.
Bei Ankunft wurde eine kurze Rücksprache mit dem Notfallsanitäter gehalten, welcher ebenfalls die Qualifikation Gruppenführer besitzt und so eine erste Lageeinschätzung geben konnte:
„Es handelt sich um einen Schwelbrand im Keller, eine pflegebedürftige Person befindet sich noch im Gebäude.“

Der mit schwerem Atemschutz ausgerüstete Angriffstrupp wurde zur Menschenrettung in das leicht verqualmte Obergeschoss geschickt und konnte die darin befindliche Person schnell ins Freie bringen. Parallel wurde das erste Rohr vorbereitet sowie die Einsatzstelle ausgeleuchtet.
Anschließend wurde der Angriffstrupp mit dem ersten Rohr zur Brandbekämpfung in den Keller geschickt. Dort konnte er den Entstehungsbrand schnell lokalisieren und löschen.
Da sich die Wasserversorgung in dem Wohngebiet als schwierig herausstellen sollte, wurde das erste Löschfahrzeug von einem weiteren Fahrzeug mit Wasser versorgt.

Der Wassertrupp, der als Sicherungstrupp ebenfalls mit Atemschutzgeräten ausgerüstet bereit stand, wurde zur Überprüfung auf mögliche Glutnester, sowie zur Kontrolle des Hauses in das Gebäude geschickt.
Die zwischenzeitlich begonnene Belüftung brachte eine rasche Entrauchung.
Die Abschlusskontrolle der Einsatzstelle erfolgte durch den Einsatzleiter und die übrigen Einheitsführer.
Die Einsatzstelle wurde gegen 5 Uhr der Polizei nach vorheriger Rücksprache mit dem Stromversorger übergeben.

3 Zivilpersonen wurden mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

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